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Der blühende Apfelbaum (Gattung Malus) ist einer der lohnendsten Bonsai-Bäume überhaupt. Es handelt sich um einen großzügigen Baum, der das ganze Jahr über ein Spektakel bietet: Im Frühjahr ist er mit weißen oder rosafarbenen Blüten bedeckt, die aus roten Knospen blühen, im Sommer hat er wunderschönes hellgrünes Laub, im Herbst färben sich die Blätter gelb und die kleinen Früchte (Zieräpfel) reifen und bleiben oft sogar im Winter am kahlen Baum. Es handelt sich um eine robuste und wüchsige Art, perfekt für alle, die einen 'lebenden' Bonsai wollen, der jeden Monat sein Aussehen verändert.
Bonsai-Apfelbäume sind oft Wildsorten oder Hybriden, die wegen ihrer kleinen Früchte ausgewählt wurden. Sie gehören zur Familie der Rosaceae.
Beliebte Sorten sind Malus Halliana (gefüllte rosa Blüten und kleine Früchte), Malus Cerasifera (kirschähnliche Äpfel) und Malus Evereste (winterhart). Im Gegensatz zu den Gartenapfelbäumen werden diese Bonsai-Bäume wegen der Ästhetik der Früchte geschätzt, die zwar essbar, aber oft sauer sind.
Der Apfelbaum liebt die volle Sonne.
Direkte Sonneneinstrahlung ist entscheidend für die Blüte und vor allem für die Reifung und Färbung der Früchte. Er braucht viel Luft und Belüftung, um Pilzkrankheiten (z. B. Mehltau) zu vermeiden, für die er anfällig ist.
Im Sommer hat sie keine Angst vor Hitze, aber achten Sie darauf, dass der Topf nicht zu heiß wird, wenn er klein ist.
Die Pflanze ist ein großer Trinker, besonders wenn sie Früchte trägt.
Gießen Sie reichlich, sobald die Erde an der Oberfläche austrocknet. Im Sommer, wenn sie viele Äpfel trägt, darf sie nie ganz trocken stehen, sonst lässt sie Früchte fallen, um zu überleben. Vermeiden Sie es jedoch, die geöffneten Blüten (um sie nicht zu zerstören) und die Blätter am Abend zu gießen (um Pilzbefall nicht zu fördern).
Sie ist nicht besonders anspruchsvoll, bevorzugt aber nicht zu hartes Wasser. Übermäßiger Kalk kann zu Eisenchlorose führen. Verwenden Sie nach Möglichkeit dekantiertes Wasser.
Benötigt einen feuchtigkeitsspeichernden, aber gut durchlässigen Boden.
Das Umtopfen erfolgt im Herbst (nach dem Laubfall) oder im Frühjahr (vor dem Öffnen der Knospen, März).
Bei Jungpflanzen sollte man alle ein bis zwei Jahre umtopfen, da die Wurzeln sehr stark wachsen und den Topf ausfüllen. Schneiden Sie die großen Wurzeln zurück, der Apfelbaum reagiert sehr gut, indem er Kapillaren ausbildet.
Es ist eine 'hungrige' Pflanze. Düngen Sie großzügig.
Im Frühjahr einen ausgewogenen organischen Dünger verwenden. Nach der Blüte abwarten, bis die kleinen Früchte (erbsengroß) angewachsen sind, bevor man mit dem Neuaustrieb beginnt, da sie sonst durch den Vegetationstrieb abfallen können. Im Herbst mit kaliumreichem Dünger düngen, um die Blütenknospen für das nächste Jahr reifen zu lassen.
Sie blüht im April-Mai. Die Früchte reifen im Herbst.
Goldene Regel: Die Reifung der Früchte kostet den Baum viel Energie.
1. Die Früchte im Juni ausdünnen: nur eine oder zwei pro Traube stehen lassen.
2. Wenn der Baum schwach ist oder bearbeitet werden muss, sollten ALLE Früchte entfernt werden.
3. Lassen Sie die Äpfel im Winter nicht bis zum Frühjahr am Baum: Entfernen Sie sie im Januar, damit sich der Baum erholen kann.
Dieser wird am Ende des Winters durchgeführt. Das Holz ist ziemlich hart.
Entfernen Sie nicht benötigte Äste und kürzen Sie lange Äste ein. Denken Sie daran, dass der Apfelbaum an kurzen Zweigen (Ausläufern) blüht, die 2-3 Jahre alt sind: Wenn Sie das ganze alte Holz abschneiden, blüht er nicht mehr!
Während der Wachstumsperiode werden die neuen Triebe sehr lang. Kürzen Sie sie auf 2-3 Blätter ein, wenn sie an der Basis zu verholzen beginnen. So bleibt die Form erhalten und die Bildung von Blütentrieben wird angeregt.
Nicht immer notwendig, kann aber im Frühjahr an den starken apikalen Trieben vorgenommen werden, um den Energiehaushalt auszugleichen.
Junge Zweige sind biegsam und lassen sich im Frühjahr/Sommer gut binden.
Vorsicht: Die Rinde ist lebendig und wächst schnell, der Draht kann sich schnell verfangen und hässliche Spuren hinterlassen. Kontrollieren Sie oft. Alte Äste sind steif und brechen, wenn sie gezwungen werden.
Dies ist die Schwachstelle des Apfelbaums. Er zieht viele Schädlinge an:
Vorbeugende Winter- (verdünntes flüssiges Jin) und Frühjahrsbehandlungen sind sehr zu empfehlen.
Sie ist extrem kältetolerant.
Sie kann das ganze Jahr über draußen bleiben. Tatsächlich braucht sie die Kälte, um gut zu blühen. Schützen Sie die Wurzeln nur bei außergewöhnlichem Frost, wenn der Topf sehr klein ist.
Kann ich Bonsai-Äpfel essen?
Ja, sie sind essbar, aber sie sind normalerweise sehr sauer und holzig, nicht so gut wieTafeläpfel. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie systemische Insektizide verwendet haben, in diesem Fall sollten Sie sie nicht essen.
Warum fallen im Juni alle kleinen Früchte ab?
Das nennt man 'Hängenbleiben'. Das passiert, wenn der Baum schwach ist, wenn Sie während des Fruchtansatzes zu viel Stickstoff gedüngt haben oder wenn es an Wasser mangelt. Der Baum opfert die Früchte, um sich zu retten.
Warum haben die Blätter ein weißes Pulver?
Es handelt sich um Oidium (Weißer Mehltau), typisch für Apfelbäume. Behandeln Sie sofort mit Schwefel oder einem speziellen Fungizid und stellen Sie die Pflanze in die Sonne und an einen Ort, an dem die Luft zirkuliert.
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