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Rosmarin(Rosmarinus officinalis, heute als Salvia rosmarinus bezeichnet) ist viel mehr als ein aromatisches Küchenkraut. In der Bonsai-Welt wird er schon in jungen Jahren für seinen 'alten' Charakter geschätzt: Die Rinde blättert in Streifen ab, das abgestorbene Holz (Jin und Shari) bleibt schön erhalten und wird silbrig-weiß, und das dichte Laub bringt bezaubernde blau-violette Blüten hervor. Es ist eine Pflanze, die von Sonne, Meer und Felsen erzählt. Wenn Sie auf der Suche nach einem Bonsai sind, der auch den Geruchssinn anregt, ist Rosmarin die richtige Wahl.
Er stammt aus dem Mittelmeerraum und wächst wild auf Kalksteinfelsen und in Küstengebieten. Er ist ein immergrüner Strauch. Sorten wie Rosmarinus officinalis 'Prostratus' werden häufig für Bonsai verwendet, die dazu neigen, waagerecht oder kaskadenförmig zu wachsen, wodurch sie sich perfekt für die Gestaltung von Sträuchern oder Felsen eignen.
Rosmarin ist eine heliophile Pflanze: Er braucht volle Sonne.
Direktes Licht ist wichtig, damit die Internodien kurz und die Pflanzen kompakt bleiben. Im Schatten strecken sich die Zweige aus und die Pflanze wird schnell schwach. Sie mag warme und luftige Luft; stehende Luft begünstigt Pilzkrankheiten (z. B. Echter Mehltau).
Obwohl sie in der Natur an trockenen Orten lebt, ist der Wasserhaushalt in Töpfen heikel.
Gießen Sie reichlich, wenn der Boden trocken ist.
Vorsicht: Rosmarin hat feine, empfindliche Wurzeln, die bei Staunässe schnell faulen, aber ebenso schnell austrocknen, wenn sie im Sommer zu lange ohne Wasser bleiben. Das Gleichgewicht ist entscheidend: drainierende Erde und regelmäßiges Gießen.
Es handelt sich um eine robuste Pflanze, die Leitungswasser verträgt. Ein anhaltender Kalküberschuss kann jedoch die Aufnahme von Spurenelementen blockieren. Wenn möglich, verwenden Sie abgegossenes Wasser oder Regenwasser.
Die Drainage muss perfekt sein. Feind Nummer eins ist die Wurzelfäule.
Das Umtopfen erfolgt im späten Frühjahr (Mai), vorzugsweise nach der Blüte.
Alle 2-3 Jahre umtopfen. Gehen Sie beim Umtopfen sehr behutsam mit den Wurzeln um: Verkleinern Sie den Wurzelballen nie drastisch (maximal 20-30 %), da sich der Rosmarin nur schwer von einem schweren Wurzeltrauma erholen kann. Verwenden Sie unglasierte pots, um die Transpiration zu fördern.
Düngen Sie im Frühjahr und im Herbst mit einem festen organischen Langzeitdünger.
Übertreiben Sie es nicht mit dem Stickstoff, um ein unregelmäßiges, übermäßig zartes Wachstum zu vermeiden. Im Herbst trägt Kalium zur Abhärtung des Holzes und zur Vorbereitung auf die Blüte bei.
Die Pflanze blüht oft zweimal im Jahr: Die Hauptblüte findet im zeitigen Frühjahr (März-April) statt, kann aber auch im Herbst wiederholt werden. Die Blüten sind klein, zweilappig, blau, violett oder weiß. Sie ziehen viele Bienen an.
Entfernen Sie nach der Blüte die vertrockneten Blüten, um die Ordnung aufrechtzuerhalten und die Bildung von Samen zu vermeiden, die die Pflanze ermüden.
Größere Schnitte werden im Spätsommer oder Frühherbst durchgeführt.
Das Holz des Rosmarins ist sehr hart. Verwenden Sie für saubere Schnitte den Schrägschneider.
Wichtiger Hinweis: Rosmarin wächst selten aus altem, kahlen Holz nach. Lassen Sie an der Spitze des abgeschnittenen Zweigs immer ein Büschel Vegetation stehen, sonst trocknet der Zweig völlig aus.
Kürzen Sie während des Wachstums Zweige, die über die Silhouette hinausragen. Schneiden Sie immer so, dass etwas Grün übrig bleibt. So bleibt das Laub dicht.
Um die Pfähle zu verdichten, schneiden Sie im Frühjahr die zarten Spitzentriebe mit den Fingern ab. Dadurch wird das Längenwachstum gestoppt und die Bildung von Seitentrieben gefördert.
Das Holz des Rosmarins ist sehr spröde und biegsam.
Das Binden kann nur an sehr jungen, grünen Zweigen vorgenommen werden. Wenn Sie versuchen, einen verholzten Zweig zu biegen, bricht er ohne Vorwarnung ab. Gehen Sie mit äußerster Vorsicht vor.
Sie ist eine winterharte Pflanze, aber in Töpfen fürchten die Wurzeln starken Frost.
Im Süden kann sie ohne Probleme im Freien leben. Im Norden, wenn die Temperaturen dauerhaft unter -3°/-4°C fallen, sollte sie in einem kalten Gewächshaus oder mit TNT abgedeckt an einem sonnigen Standort geschützt werden. Kalte Winterfeuchtigkeit ist gefährlicher als trockene Kälte.
Warum ist ein Zweig nach dem Schnitt plötzlich vertrocknet?
Wahrscheinlich haben Sie zu weit zurückgeschnitten und das gesamte Grün entfernt. Rosmarin hat keine latenten Knospen am alten Holz wie Laubbäume. Wenn Sie alle Blätter von einem Zweig entfernen, stirbt der Zweig ab. Lassen Sie an der Spitze immer eine grüne 'Tiralinfa' stehen.
Wie macht man weißes, trockenes Holz?
Rosmarin hat eine lebende Ader (rötlich), die sich vom toten Holz abhebt. Wenn ein Zweig abstirbt oder bricht, entrinden Sie ihn, reinigen Sie ihn gut und tragen Sie Jin Liquid auf. Er wird knochenweiß und ist vor Pilzbefall geschützt.
Kann ich ihn in der Küche halten?
Nein. Der Rosmarin-Bonsai ist keine Zimmerpflanze. Er braucht direkte Sonne, Wind und Temperaturschwankungen. In der Küche, mit Dampf und wenig Licht, würde er in ein paar Wochen absterben.
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